Bücher über ihn

Über Reinhard von Kirchbach sind bisher erschienen

(Referate über R. v. Kirchbach sind nicht hier sondern unter dem Menüpunkt „Umsetzung heute“ zu finden)

Der Beitrag Ich glaube den Inter-religiösen Dialog (zum Vermächtnis von Reinhard von Kirchbach an die Nordkirche) in „Missionissima – Beiträge zur Zukunft von Mission, Ökumene und Entwicklung“ – eine Festschrift für Joachim Wietzke, Seite 186-195. (Hrsg) Hans-Christoph Goßmann, Eberhard von der Heyde, Carola Kienel und Brigitte Richter, Verlag Lembeck 2005.

Das Buch Ich glaube den unterreligiösen Dialog –
Zugänge zu Leben und Wirken des Wegbereiters Reinhard von Kirchbach

Traugott Bautz Verlag, 2008, (ISBN 978-3-88309-448-9) 326 Seiten. Es kann in jeder Buchhandlung bestellt werden. Der Verlag ist im Internet unter www.bautz.de zu finden. (Lesen Sie die Rezension von Dr. Michael Biehl)

In unserer Website werden mit Zustimmung des Verlages einige Beiträge des Buches – teils gekürzt – zugänglich gemacht. Sie können mit Hilfe der Links in dem unten dargebotenen Inhalt aufgerufen werden. Die Seitenangaben geben an, in welchem Umfang der Text hier im Web dargeboten wird. 

Inhalt des Buches „Ich glaube den interreligiösen Dialog“

  • Vorwort der Herausgeber (7)
  • Reinhard von Kirchbach
    „Ein Projekt zum interreligiösen Dialog“ Geschrieben 1978 (9)
  • Friedrich von Kirchbach
    Tabellarischer Lebenslauf Reinhard von Kirchbachs – Ausführliche Auflistung des familiären, beruflichen und geistigen Weges. Titel vieler seiner unveröffentlichten Schriften, (ganz – 5 Seiten)
  • Otto von Campenhausen
    Mein Freund Reinhard von Kirchbach, (ganz – 8 Seiten)
  • Christa Wulf
    „Sie brauchen hier alle mehr Stille“, (ganz – 12 Seiten)
  • Michael Möbius
    „Immer wie ein Stein, den Gott zum Leben bringt“, Das ist es / Wie wir zueinander gekommen sind / Beim Vikarsvater in der Schule des Evangeliums / Reinhards Gehör für die Stimme Jesu / Wenn man in Altenhof zu Besuch kam / Hinein in das Feuer des Lebendigen Interreligiösen Dialogs / Ziehe deine Schuhe aus / Die geliebten Dialogpartner / Konflikte gab es bei aller Freundschaft genug / Ein bunter Erfahrungsstrauß im Alltag und Fest des Dialogs / Unvermeidliche Reibungen / Ein Eremit mitten unter den Menschen / Und wie geht Reinhards Dialog weiter? (zwei Teile von 9 + 25 Seiten)
  • Dietrich Heyde
    Erinnerungen an Reinhard von Kirchbach und seine Schleswiger Zeit (ganz – 10 Seiten)
  • Mehdi Razvi (Moslem, befragt von Michael Möbius)
    Diese wunderbare Tür / Einer, der seiner Kirche seine Idee nicht klar machen kann / Er lebte die Seligpreisungen einfach aus / Du hast nie aus deiner wunderbaren Kindheit erzählt / Der Sufitradition bin ich genau so verpflichtet / Ich war strikt dagegen / Wenn ein Stich traf, musste das akzeptiert werden / Wir waren Weggefährten, aber wir hatten unsere ganz anderen Ziele / Die Dualität von Heiligkeit und Sündhaftigkeit / Religionen werden niemals ineinander aufgehen / Gott wollte es nicht zulassen, (zwei Teile von 4 + 10 Seiten)
  • Govindh Bharathan (aus dem Hinduismus)
    A Man For All Seasons – Ganz im Hier und Jetzt. Ein Wort über Papa Reinhard (ganz – 15 Seiten)
  • Olande Ananda (Buddhist, im Gespräch mit Michael Möbius)
    Er wollte in sich selber das Unverständnis überwinden / Ein angenehmer, offener und sehr klarer Mensch / Als hätte er sie gestohlen So heiße Situationen, dass man dem Feuer entfliehen wollte / Ich habe von einem Missionar gehört, … / Ich hatte nicht die gleiche Berufung wie Reinhard / Ich entschied mich, m e i n e n Weg weiterzugehen / Bis 1974 habe ich fast alles ausprobiert / Reinhard – wie ein Brahmin aus einem früheren Leben / Manchmal hatten wir Mühe, den Dialog im Dialog zu finden / Jeder sollte in s e i n e m Umfeld den Dialog weiterführen / „Vielleicht können wir Sie bekehren!“ / Aber was sagt ihr Christen uns über e u c h ? / Hatte Reinhard wirklich ein Ziel? / Die letzte, absolute Wahrheit hat keiner von uns verwirklicht / Wo liegt die Ursache des Leidens – und wie bewältige ich es? / Ich bin auf meinem Weg, und andere sind auf ihrem Weg, (zwei Teile von 10 + 9 Seiten)
  • Hans Christian Knuth / Redlef Neubert-Stegemann
    „Je näher ich zu Gott komme, desto jünger werde ich“ Gemeinsame Erinnerungen an Reinhard von Kirchbach / Begegnung (Neubert-Stegemann) / Besuch (Knuth) / Dialog (Neubert-Stegemann) / Empathie (Knuth / Neubert-Stegemann) / Gebet (Neubert-Stegemann / Knuth) (ganz – 14 Seiten)
  • Peter Adams
    Ein Schwiegervater vom Himmel (ganz – 5 Seiten)
  • Deepal Sooriyaarachchi (aus dem Buddhismus)
    Unter dem Kreuz lauschte ich den Unterweisungen Buddhas / Eine Fügung / Ein buddhistischer Laie / Reinhard der Visionär / Erste Erfahrungen / War Reinhard vielleicht ein Buddhist? / Der Dialog und ich / Meine Entdeckung / Über das gesprochene Wort hinaus, (ganz – 13 Seiten)
  • Mahmood Rashid (aus dem Islam)
    Das war Reinhard, ein Mystiker und großer Sufi unserer Zeit (ganz – 11 Seiten)
  • Olaf Schumann
    Gedanken an Reinhard von Kirchbach (ganz – 4 Seiten)
  • Katrin Binder
    Ausflüge an der „Kette um die Welt“ / Begegnungen: „Pali”, oder „You have a home in India” / Folgen: Chain around the world, (ganz – 7 Seiten)
  • Hans-Christoph Goßmann
    „Den anderen glauben“, Erfahrungen mit dem Dialogverständnis von Reinhard von Kirchbach (ganz – 4 Seiten)
  • Joachim Wietzke
    Reinhard von Kirchbach – Grenzgänger des Glaubens. Begegnungen oder: Wie ich Reinhard von Kirchbach erlebt habe / Nachlass – oder: Wie wir Reinhard von Kirchbach begegnen können / Anstöße – oder: Warum und wozu dieser Beitrag? / Grundpositionen – oder: Was Reinhard von Kirchbach geglaubt hat / Gott – „der große Gärtner“ / Jesus – „die Zeitenwende“ / Der Mensch – „im Gefängnis“ / Rettung – „gefunden“ und „frei“ / Nachfolge – „der Weg ist immer so steil“ / Der neue Glaube – „ich muss loslassen, was ich festhalten wollte“ / Interreligiöser Dialog – „Gottes Kraft Raum geben“ / Mission – Zeugnis von dem „EINEN und EINZIGEN“ / Würdigung und Fragen – oder: Was mir an Reinhard von Kirchbach wichtig und fragwürdig bleibt / Schlussbemerkung (zwei Teile von 18 + 20 Seiten)
  • Gespräch von Knut Kammholz mit Reinhard von Kirchbach
    „Gott kennt keine Grenzen“ (Januar/ Februar 1998) (ganz – 9 Seiten)
  • Die Autorinnen und Autoren
    (Kurzbiographien)

  • Besprechung
    des Buches durch Dr.Michael Biehl in „weltbewegt“, Okt.-Nov. 2008 Seite 25, Zeitschrift des Nordelbischen Missionszentrums, Hamburg
    „Zehn Jahre nach seinem Tod stellen Freunde und Weggefährten in 17 gut ausgewählten Beiträgen die beeindruckende Persönlichkeit Reinhard von Kirchbach (1913-1998) vor. Es sind Erinnerungen an einen Seelsorger, einen Freund; Würdigungen eines tiefgläubigen Grenzgängers, voller Achtung, aber nicht unkritisch. Im Zentrum steht sein ungewöhnlicher Weg, eine kleine Gruppe von Christen, Muslimen, Hindus, Buddhisten (und einen Humanisten) zu sammeln, um jeweils für zwei Monate gemeinsam zu leben, zu beten, zu meditieren. Dazu traf man sich über 14 Jahre in verschiedenen Ländern in fast klösterlicher Abgeschiedenheit. Die Würdigungen der langjährigen Weggefährten, die vielen Zitate aus Gebeten von Kirchbachs, eine Beschreibung seiner Dialogprojekte und eine ausführliche Darstellung seiner Theologie zeigen den früheren Schleswiger Propst als einen aus dem Gebet schöpfenden und gelehrten Menschen. Um Gott in den anderen zu begegnen, begann er seinen langjährigen Dialog. Begegnung, in deren Mitte eben das Gebet steht, ist ein Überschreiten aller Grenzen zwischen Menschen von Gott her, ohne dass Religionen sich vermischen. Von den Weggefährten aus anderen Religionen ist Aufschlussreiches über ihre Motivation zum Dialog und ihre Reaktion auf diesen Ansatz zu erfahren, für den von Kirchbach z. B. keinen jüdischen Beteiligten finden konnte. In Nordelbien und darüber hinaus warb er in vielen Vorträgen und Schriften für den Dialog als Begegnung mit Gott in den anderen; die Projektskizze ist Teil des Buches. Lebendig und gut lesbar beschreibt es einen Menschen und sein Vorhaben, das bei allen Grenzen auf erfrischend unzeitgemäße Weise einer Verzweckung des interreligiösen Dialoges zu zivilgesellschaftlicher Zähmung ein spirituelles „Macht“-wort entgegensetzt und Gott in den Mittelpunkt stellt.“ (Dr. Michael Biel)